TRANSSEXUALITÄT UND GESCHLECHTSIDENTITÄT

Im großen Ganzen hegt der Mensch keine Zweifel an seiner Geschlechtsidentität. Zwischen letzter und der anatomischen Körpergestaltung besteht keine Disharmonie. Doch das ist keine allgemeine Regel.

Trotz zahlreicher Studien und wissenschaftlicher Forschungen bleibt der Ursprung dieses Phänomens unbekannt. Psychiatrische Theorien, die auf die Erziehung im Elternhaus verweisen, werden zunehmend in Frage gestellt. Die Möglichkeit einer hormonellen Einwirkung erscheint schon glaubwürdiger. Chromosomen und Gene öffnen neue Wege, die vielleicht zu künftigen Erkenntnissen führen.

Es ist offenkundig, daß diese Personen nicht mehr verachtet oder ausgestoßen werden dürfen. Ihre Eltern sollen sie nicht mehr verwerfen oder selbst unter Schuldgefühlen leiden. Die Scham, die bis vor kurzem ihrer Andersartigkeit anhaftete, soll verschwinden und ihre Stelle das gestärkte Bewußtsein ihres Wesens und ihrer Rechte treten.

Das Geschlechtsbewußtsein wird von den jeweiligen Personen ganz unterschiedlich erlebt, deshalb sollte man die Differenzen zwischen folgenden Kategorien: wahrnehmen :

Unsere Kultur fußt auf einer strengen, der Anatomie angepaßten Bipolarisation.

Nun wäre es an der Zeit, ein Benehmen- vielmehr als "männlich" oder "weiblich" als "menschlich" schlechthin zu definieren.


Letzte Aktualisierung: Dienstag, 31. Juli 2001 Von Charlène aufrechterhaltene Seite © 2000 CARITIG